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Der hybride Testansatz: Qualitative Empfehlungen und quantitative Kennzahlen

Hybrid-Testing beschreitet einen neuen Weg bei Usability-Tests: Der Testansatz kombiniert qualitative Empfehlungen mit quantitativen Kennzahlen. Das Ziel: Ergebnisse, die sowohl die User-Experience eines User-Interfaces erfassen als auch Empfehlungen zu dessen Verbesserung geben

Der hybride Testansatz liefert Ergebnisse, die in der Regel nur durch verschiedene Testmethoden gewonnen werden können. Die Ergebnisse enthalten zum einen qualitative Empfehlungen, um ein User-Interface zu verbessern, zum anderen liefert das Hybrid-Testing quantitative Kennzahlen zur Beschreibung der User-Experience eines User-Interfaces.

Die Rekrutierung der Testpersonen, der Ablauf der Testsessions und die Aufgaben sind standardisiert, so dass kontrollierbare und wiederholbare Messungen unter gleichen Bedingungen im Zeitverlauf möglich sind.

Während die Testpersonen Aufgaben lösen, werden bestimmte Messungen vorgenommen und die Beobachtungen aufgezeichnet.

In Verbindung mit einer subjektiven Bewertung bilden diese Messungen die Grundlage für einen geeichten und verdichteten Index, der die User-Experience eines User-Interface in einer Zahl ausdrückt. Weiter ist es möglich Usability-Probleme nach jeder Aufgabe qualitativ zu untersuchen, so dass tiefere Einblicke in das User-Verhalten möglich sind.

Aus beiden Untersuchungsergebnissen ergeben sich Empfehlungen, die helfen das getestete User-Interface nachhaltig zu verbessern.

Der vorliegende Artikel beschreibt den Ablauf eines Usability-Tests mit hybridem Ansatz.

Dieser Artikel ist im Jahrbuch 2005 der UPA erschienen.

Die Autoren
J.O. Bugental
Matthias Müller-Prove, Sun Microsystems GmbH
Tim Bosenick, SirValUse Consulting GmbH


Den ganzen Artikel als pdf downloaden

SirValUse_Fachartikel_Hybrid-Testing.pdf


Weiterführende Informationen bei SirValUse

Test-Methoden: Hybrid-Test