
Noch dominieren meist quantitative Messmethoden die Metriken im Internet. Aber die Branche diskutiert schon lange über die Messgrößen der Zukunft. Die schon längst veraltete Denke aus dem TV-Werbezeiten-Verkauf, die eins zu eins auf das Web übertragen wird, bröckelt: Die besagt, "Viele Zuschauer sind gut = Viele Nutzer sind gut". Doch Nutzer sind keine Zuschauer: Nutzer sind aktiv und verlangen progressive Metriken.
Qualität der Nutzungsintensität messbar machen
Um qualitative Aussagen über die Intensität von Websitenutzung zu machen, haben SirValUse und GfK den WebValue Index (WVI) entwickelt. Die neue Währung, der WebValue Index (WVI), macht das möglich, was andere Metriken und Web Anayltics Tools nicht können: der WVI gibt Aufschluss darüber, wie intensiv eine Website genutzt wird und gleichzeitig wie sie im Vergleich zum Wettbewerb steht.
Dabei trifft der WebValue Index (WVI) als Bewertungsmaß von Websites eine Aussage über qualitative Nutzungsmerkmale auf quantitativem Niveau: Je intensiver die Nutzung der Seite, desto höher ist der WebValue Index. Dabei kann der Index einen Wert zwischen 0 und 100 annehmen.
Um die Qualität der Nutzungsintensität aussagekräftig zu bestimmen, setzt sich der WVI aus folgenden Faktoren zusammen:
Diese fünf Faktoren repräsentieren qualitative Faktoren der Websitenutzung. So werden die Loyalität der Besucher (Kommen die Besucher wieder? Wie häufig nutzen sie die Seite) und das Aktivitätsniveau der Besucher (Wie lange verweilen sie? Wie viele Seiten besuchen sie??) miteinander kombiniert. Der WebValue Index wird somit unabhängig von der Reichweite berechnet und kann daher sowohl für kleine Websites (ab ca. 0,3% Reichweite) als auch für Websites mit großer Reichweite ausgegeben werden.
Die zur Berechnung des Indexes verwendeten Daten entstammen dem MEP.
Media Efficiency Panel (MEP)
Das MEP zeichnet seit 2008 in mehr als 15.000 privaten Haushalten von über 32.000 Personen das komplette Surfverhalten Klick für Klick auf. Auf diese Weise werden die Daten von knapp 20.000 Websites erfasst. SirValUse und GfK suchen aus der Masse an Daten die relevanten Informationen und werten diese aus.
Nutzenforschung Report zeigt anhand einzelner Branchen-Auswertungen, wie der WVI eingesetzt werden kann:
Download der 19. Ausgabe per Pdf: hier
Der Nutzenforschung Report berichtet über Innovationen, Forschungsansätze, Studien und Methoden, die das Potential haben, die Nützlichkeit und den Mehrwert der Dinge auszumachen.
Mit Ausgabe 19 erscheint das Magazin NutzenforschungReport das letzte Mal in Form von PDF und Druckausgabe.
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