german english
Header Visual
SirValUse  >  Lösungen  >  Branchen  >  Mobile  >  Navigation per Handy im täglichen Leben

Navigation per Handy im täglichen Leben

Ob sich eine Navigationssoftware sich im täglichen Leben bewährt, kommt erst ans Licht, wenn man sie über mehrere Wochen immer wieder nutzt. Nur so wird klar, ob sie reale Probleme löst. Missverständnisse, die beim ersten oder zweiten Kontakt mit dem Produkt auftraten, können sich mit der Zeit klären – manche Usability-Probleme sind aber so schwerwiegend, dass sie über den gesamten Lebenszyklus des Produktes bestehen bleiben und damit die Wiederkaufbereitschaft senken, Supportkosten erzeugen und den Verkauf zusätzlicher Services behindern.

Einer unserer internationalen Kunden bat uns darum, die folgenden Fragen zu klären:

• Wie wird das Navi im Alltag genutzt, und wie ändert sich die Nutzung mit zunehmender Erfahrung?

• Wie ändert sich die Usability über die Zeit, von der ersten "out of the box" Erfahrung bis zum routinierten Einsatz?

• Wieweit entspricht die Applikation den Erwartungen und Bedürfnissen der Nutzer?

Wir konzipierten die Studie so, dass wir 16 Probanden auswählten, die eine hohe Nutzungsmotivation in Bezug auf Navigation hatten, aber die konkrete Applikation noch nicht kannten. Wir luden sie mehrmals im Abstand einiger Wochen zu einem Gespräch ins Labor ein. Sie führten in der Zwischenzeit ein Nutzungs-Tagebuch. So konnten wir auf effiziente Weise ihre Erfahrungen „im echten Leben“ kennen lernen und in einer kontrollierten Umgebung wiederholt beobachten, wie sie wichtige Aufgaben bearbeiten, z.B. eine Route planen.

Wir zeigten unserem Kunden, wie seine Kunden sich an die Navigation gewöhnen, welche neuen Perspektiven sie gewinnen und an welchen Stellen auch nach mehreren Wochen noch Bedienungs-Stolpersteine im Weg liegen.

Als Ergebnisdokumente erstellten wir eine detaillierte, priorisierte Usability-Liste für die Entwickler und Designer, eine Präsentation für das Produkt-Management und Videodokumentation der prägnantesten Episoden aus den Tests. Damit zielte unser Input sowohl auf den Kopf (Analyse) als auch auf den Bauch (Emotion) – beide Aspekte zusammen halfen unserem Kunden dabei, intern Rückhalt für die anstehenden Veränderungen zu gewinnen.